Fragen und Antworten
Was Kundinnen und Kunden vor der ersten Anfrage wissen wollen: Preise, Ablauf, Nutzungsrechte und was technisch hinter einem druckfähigen Motiv steckt.
Preis und Ablauf
Was kostet ein Projekt bei H&R Media?
Wir arbeiten mit Pauschalpreisen je Projekt und nicht mit Stundensätzen. Den Preis bestimmen vier Dinge: wie viele Assets entstehen, in welchen Ausgabeformaten sie gebraucht werden, wie aufwendig die technische Reinzeichnung ist, und welchen Umfang die Nutzungsrechte haben, also Kanäle, Gebiet und Laufzeit. Nach dem Erstgespräch bekommst du ein Angebot mit einem festen Preis, damit du vorher weißt, woran du bist.
Wie lange dauert ein Projekt?
Das hängt vom Umfang ab und davon, wie ausgelastet wir gerade sind. Beides sagen wir dir im Erstgespräch, und der Zeitplan steht anschließend im Angebot. Wir nennen lieber einen Termin, den wir halten, als einen, der gut klingt.
Was braucht ihr von uns, damit es losgehen kann?
Für das Erstgespräch reicht eine kurze Beschreibung dessen, was entstehen soll. Für die Umsetzung hängt es vom Projekt ab: bei Produktbildern das Produkt oder gute Aufnahmen davon, bei Marken- und Druckprojekten Logo, Schriften und Farbwerte, bei Shop- und Marktplatzprojekten Zugänge und vorhandene Produktdaten. Was genau gebraucht wird, listen wir vor dem Start auf, damit niemand raten muss.
Was passiert, wenn uns das Ergebnis nicht gefällt?
Dann wird es geändert. Korrekturschleifen sind Teil jedes Projekts, ihre Anzahl steht im Angebot. Wir legen die Richtung außerdem früh fest, meist an ersten Entwürfen, damit Korrekturen am Detail stattfinden und nicht am Grundgedanken.
Wie läuft die Zusammenarbeit über Entfernung?
Für die Planung kommen wir gern zu dir in den Betrieb. Der laufende Austausch findet danach digital statt, per Telefon, Videokonferenz oder E-Mail, je nachdem, was dir lieber ist. Wir arbeiten für Unternehmen im gesamten deutschsprachigen Raum, die Entfernung war dabei bisher nie das Problem.
Arbeitet ihr auch mit unserer bestehenden Agentur zusammen?
In der Regel nicht. Unser Ansatz ist, die Kette von der Aufnahme bis zur druckfähigen Datei in einer Hand zu halten, weil an den Übergaben zwischen Dienstleistern die meisten Informationen verloren gehen. Wenn bei dir bereits eine Agentur arbeitet, sprich uns trotzdem an, dann klären wir, ob eine saubere Abgrenzung möglich ist.
Ab wann nehmt ihr Aufträge an?
Ab dem 1. Oktober 2026. Anfragen und Erstgespräche sind schon vorher möglich. Das Erstgespräch dauert etwa dreißig Minuten, ist kostenlos und unverbindlich.
Nutzungsrechte und Kennzeichnung
Wem gehören die Bilder nach dem Projekt?
Du bekommst die fertigen Dateien und die vereinbarten Nutzungsrechte daran, in dem Umfang, der im Angebot steht: für welche Kanäle, für welches Gebiet und für welche Laufzeit. Das Urheberrecht selbst ist nach deutschem Recht nicht übertragbar, es bleibt beim Urheber. Für dich zählt in der Praxis der eingeräumte Nutzungsumfang, und der wird so geschnitten, dass du die Assets dort einsetzen kannst, wo du sie brauchst.
Was passiert, wenn die Lizenz ausläuft?
Dann gibt es zwei Wege: Du verlängerst die Lizenz für dasselbe Motiv, oder wir aktualisieren das Asset und du startest mit einer neuen Fassung. Was eine Verlängerung kostet, steht von Anfang an im Angebot, damit später keine Überraschung entsteht.
Kennzeichnet ihr KI-generierte Inhalte?
Ja. Wir dokumentieren zu jedem Motiv, welcher Anteil generativ entstanden ist, und richten uns dabei nach den Transparenzpflichten aus Artikel 50 des EU AI Act. Du bekommst diese Angaben zu deinen Unterlagen. Eine Rechtsberatung ist das nicht, und wir erbringen auch keine.
Prüft ihr, ob ein Motiv fremden Werken oder Marken zu nahe kommt?
Ja, das gehört zu jedem Auftrag. Wir sehen jedes Motiv daraufhin durch, ob fremde Marken, Logos oder erkennbar geschützte Gestaltungen im Bild gelandet sind, und arbeiten sie heraus. Eine abschließende rechtliche Bewertung kann nur eine Anwältin oder ein Anwalt vornehmen.
Technik und Dateien
Warum kann man ein KI-Bild nicht einfach drucken?
Weil zwischen Bildschirm und Druckmaschine mehrere Schritte liegen. Die Auflösung reicht für größere Formate meist nicht, harte Kanten und Schrift müssen als Vektor neu aufgebaut werden, und die Farben müssen vom Bildschirmfarbraum in den Druckfarbraum umgerechnet werden. Dazu kommt die inhaltliche Prüfung auf fremde Marken und typische Modellfehler.
Ausführlich mit Rechenbeispielen im BlogbeitragWelche Dateien bekommen wir am Ende?
Was du brauchst, und das legen wir vorher fest. Üblich sind hochauflösende Bilddateien für Web und Marktplätze, druckfähige PDF- oder TIFF-Dateien in CMYK für die Druckerei und Vektordateien für Logos, Schriftzüge und Großformat. Beschnitt und Sicherheitsabstand richten sich nach den Vorgaben deiner Druckerei.
Könnt ihr auch Fahrzeuge und Großformate gestalten?
Ja. Für Fahrzeuge und großflächige Werbung legen wir die Motive an den Vorgaben der StVZO und der ECE-104-Richtlinie aus: Scheiben und Leuchten bleiben frei, für retroreflektierende Konturmarkierungen ist Platz vorgesehen. Du bekommst von uns die druckfähigen Dateien und eine Fahrzeugansicht zur Abstimmung. Druck, Material und Anbringung übernimmt deine Werbetechnik, und dort entscheidet sich auch, ob die fertige Beschriftung am Fahrzeug zulässig ist.
Setzt ihr Tracking-Cookies auf den Websites, die ihr baut?
Nur wenn du das ausdrücklich willst und dann mit der nötigen Einwilligungslösung. Unsere Voreinstellung ist eine Seite ohne Tracking und ohne externe Schriften, so wie diese hier. Das spart das Einwilligungsbanner und macht die Seite schneller.
Deine Frage steht nicht dabei?
Schreib sie uns. Wir antworten in der Regel innerhalb eines Werktags und nehmen die Frage hier auf, wenn sie öfter kommt.
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